Star Trek Classic – Das Gesetz des Verrats

Titel: Das Gesetz des Verrats
Reihe: Star Trek – Classic
Autor: Dean Wesley Smith & Kristine Kathryn Rusch
Umfang: 281 Seiten
Erschienen: 1997 / 1999 bei Heyne

Rezension

INHALT:

Der Planet Signi Beta wurde einst in einem fairen Wettbewerb unter bauern den Klingonen zugesprochen. Diese bewirtschaften den Planeten nun seit einigen Jahren, leben dort völlig friedlich. Eines Tages wird die Kolonie angegriffen. Schiffe, die nicht bekannt sind, brennen die Felder nieder, fliegen Angriffe auf die Ansiedlung. Ein abgesetzter Hilferuf erreicht Starbase 11 und mit dieser die Enterprise. Bei Signi Beta angekommen trifft die Crew von Captain Kirk auf die Klothos, das Schiff von Commander Kor, seines Zeichens Erzfeind des Starfleet Captains.
Doch die beiden verbünden sich, als sie sich auf dem Planeten isoliert den Feinden, den Karr gegenüberstehen.
Der Kolonist Kerdoch berichtet über dieses Ereignis…

SUBJEKTIVES:

Star Trek Classic! Das versprüht einen gewissen Charme, Erwartungen, die es zu erfüllen gilt. Der Roman des Autorenduos Smith & Rusch schafft eine solide Basis für eine handfeste Auseinandersetzung festgefressener Ansichten und äußerer Einflüsse. Überzeugen konnte mich zwar die Handlung, nicht jedoch dessen Aufbereitung. Daher gibt es nur drei Sterne. Mittelklasse. Die Autoren lassen Kirk zwar glaubhaft auftreten (wie in der Serie), allerdings bezweifle ich, dass die Art, wie der Kampf gegen die Fremden abläuft logisch ist. Meines Erachtens ist die Situation an den Haaren herbeigezogen worden und wurde nicht ordentlich aufbereitet. Weniger “Wasser trinken” wäre hier mehr gewesen, die eigentlichen Beweggründe und die Fremde Rasse werden zu schwach beleuchtet.

FAZIT:

Drei Sterne für einen lesbaren Roman aus der Welt Captain Kirks. Ach ja, das Buch gliedert sich als Band 4 in “Tag der Ehre” ein. Sicher ein guter Ansatz, doch vielleicht hätte der Roman als separates Werk mehr hergegeben.

Bewertung: XXXXX

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Star Trek TNG – Die Ehre des Captain

Titel: Die Ehre des Captain
Reihe: Star Trek – The next Generation
Autor: David & Daniel Dvorkin
Umfang: 224 Seiten
Erschienen: 1989 / 1991 bei Heyne

Rezension

INHALT:

Die “Zenturio” gerät nahe des Planeten Tenara mit einem Schlachtschiff der M’Dok aneinander, einem kriegerischen Volk von Raubkatzenwesen. Die “Enterprise” empfängt den Notruf und trifft wenig später ein. Im Verlauf will man den Tenaranern helfen, wie sie sich selbst verteidigen können. Davon möchten sie jedoch nichts wissen.
Die Besatzung der “Zenturio” jedoch, welche aus Magna Romanern (Star Trek Classic – Brot & Spiele) besteht, will ihnen die Kunst des Krieges lehren. Durch eine Verschwörung des Captains Seianus versucht er die Tenaraner zu manipulieren, einen Krieg der Föderation gegen die M’Dok vom Zaun zu brechen. Dabei geraten sowohl Commander Riker, als auch Fähnrich de Luz direkt zwischen die Fronten…

SUBJEKTIVES:

Warum macht ein Autor so etwas? Während die römische Kultur in der Classic-Folge ‘Brot & Spiele’ noch akzeptabel war, ist es die TNG Darstellung meiner Ansicht nach nicht mehr. Es erscheint mir viel zu weit hergeholt, als dass auf einem fremden Planeten eine parallele Zivilisation entstanden sein soll, die nicht nur Latein als Sprache, sondern auch noch Germanen als Feinde besaß. Alles, was im Alten Rom passierte, wird auch für die Historie der Magna Roma erwähnt. Das ist zu viel des Guten / Schlechten und hat mehr Fantasy als Science Fiction Züge an sich.
Die Story an sich ist nicht mal schlecht aufgezogen worden. Das Autorenduo entwirft eine Verschwörung, einen Konflikt zwischen den beiden Föderationsschiffen, den Captains, der Besatzung und der Welt der Tenaraner. Allerdings hätte es mit einer neu entworfenen Zivilisation, die historisch angelehnt an die Römer dargestellt werden können, alles mehr Ganzheit besessen.

FAZIT:

Drei statt vier Sterne. Mehr kann ich dafür nicht vergeben. Der Schreibstil ist gut, liest sich flüssig, doch der unpassende Beigeschmack eines Geschichtsbuches lässt sich nicht leugnen. Ein Buch für Trekkies, das Trekkies nicht lesen müssen. Schade…

Bewertung: XXXXX

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Star Trek Classic – Die Zeitfalle

Titel: Die Zeitfalle
Reihe: Star Trek Classic
Autor: David Dvorkin
Umfang: 220 Seiten
Erschienen: 1988 / 1993 bei Heyne

Rezension

INHALT:

Die Enterprise empfängt einen verstümmelten Notruf eines klingonischen Kreuzers innerhalb der Föderation. Der Kreuzer befindet sich in einer Art Ionensturm. Captain Kirk beamt mit einigen Sicherheitsleuten herüber, um zu helfen, dann verschwindet das Schiff im Nichts.
Als Kirk wieder zu sich kommt, befindet er sich 100 Jahre in der Zukunft. Die “Neuen Klingonen” haben die Macht innerhalb des Imperiums übernommen und mit der Föderation den “Großen Frieden” geschlossen.
Kalrind, die Klingonin und Morith, der Physiker der Klingonen, erzählen Kirk, dass er die Schlüsselfigur in diesem Friedensprozess wäre und man daher in die Vergangenheit zurück reisen müsse.
Mit einer gewaltigen Flotte unternehmen die “Neuen Klingonen” einen Zeitsprung. Der Frieden soll durch den Tholianischen Zwischenfall erfolgen.
Klar, das die Sache einen Haken hat…

SUBJEKTIVES:

Die Story beginnt relativ spannend und in typischer Classic-Manier. Kirk ignoriert wie immer jegliche Sicherheit und beamt, begleitet von ein paar Leuten auf ein Klingonenschiff.
Allerdings verliebt er sich auch sehr schnell in die Klingonin Kalrind, der er blind vertraut.
Schnell fällt dem Leser auf, dass es sich bei der geplanten Zeitreise um ein Manöver handelt, dass gestellt ist, die Gutgläubigkeit Captain Kirks ausnutztend. Sicher hätte ein anderer Titel etwas mehr Zeit gelassen. Dadurch verliert der Roman seine Faszination des Was-Wäre-Wenn-Szenarios. Nicht gut, nicht schlecht, doch sehr verhersehbar

FAZIT:

Der Star Trek Roman zählt sicher nicht zu den Besten, allerdings auch nicht zu den Schlechten seiner Art. Der Schreibstil ist okay, die Story naja…
4 Sterne erhält das Werk dann doch noch, allerdings nur, wenn man sich jederzeit vor Augen hält: Das ist Star Trek Classic!

Bewertung: XXXXX

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Star Trek Classic – Der Saboteur

Titel: Der Saboteur
Reihe: Star Trek Classic
Autor: L.A. Graf
Umfang: 282 Seiten
Erschienen: 1992 / 1997 bei Heyne

Rezension

Inhalt:

Bereits zu Beginn der Geschichte kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen Chekov und einem orionischen Sicherheitsmann. Im Verlauf erlebt der Leser die Jagd auf einen Saboteur, einen andorianischen Physiker, der sein Wissen an die Orioner verkauft hat, sowie eine Raumschlacht zwischen der Enterprise und zwei orionischen Schiffen.

Subjektives:

Star Trek Classic stand jeher für eine besonders individuelle Note, was die Präsentation betraf. Eher Western als Sense of Wonder, gesättigte Action statt mystischer Expeditionen. L.A. Graf versetzt den Leser in eine Episode Enterprise, wie sie fürs Fernsehen hätte geschrieben werden können. Von der ersten bis zur letzten Seite überschlagen sich die Ereignisse. Tote im Transporterraum, eine Explosion zerreißt Deck 6, sabotierte Shuttles…
Vieles passt, einiges nicht. Unpassend fand ich die stete Wiederholung versagender Abschirmungen des Warpantriebes. Zeitweise hatte ich den Eindruck Föderationsschiffe seien fliegende Bomben, ähnlich Luftschiffen, die mit reinem Wasserstoff gefüllt sind.
Außerdem nutzt der Autor jedes Fettnäpfchen, dass Star Trek Classic und The next Generation boten: Der Weltraum! Unendliche Weiten… allerdings verfügt das Universum in diesem Roman, wie auch in der TV-Adaption über eine horizontale Achse, die als Manifest zu existieren scheint. Sätze wie: Kirk nickte und suchte das mit Schlagseite treibende Schiff nach einer Bewegung ab. Oder: Die Shras legte sich so stark in die Kurve, dass die meisten Andorianer aus ihren Sitzen geschleudert wurden. – Im Raum kann sich ein Schiff frei bewegen. Schlagseite würde bedeuten, dass die künstliche Schwerkraft sich verlagert hat. Schwer vorstellbar, dass das so leicht gehen sollte. Und wenn sich die Schauspieler nicht in den Sitzen halten konnten, so verstehe ich es dahingehend, dass fürs Fernsehen die Effekte damals auf diese Art verdeutlicht wurden. Würde jedoch ein schneller Kurswechsel bereits diese Auswirkungen mit sich führen, ich würde niemals ein Schiff betreten, dass auf Warp beschleunigt. Gewebebrei an den Rückwenden… ^^

Fazit:

Action satt, Classic pur. Daher gibt es von mir 4 Sterne.

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