Mara Muthspiel zensiert als Fernsehredakteurin das Hauptabendprogramm – alle Gewaltbilder müssen weg. Sie kriegt die Bilder von Mord und Verbrechen aber nicht mehr aus ihrem Kopf. Sie ist ausgebrannt und will keine Gewalt mehr sehen. Mara, die nichts anderes will, als endlich zu verreisen, findet eines Morgens ein totes Mädchen im Hausflur. Zuerst ignoriert sie die Tote, wird dann aber von ihrem Gewissen eingeholt. Bald darauf steht nächtens auch noch eine Mörderin vor ihrer Tür. Was ist nun zu tun? Sie muss sich entscheiden: Steht sie auf der richtigen Seite? In “Keine Wunde, nichts”, einem weiteren Kammerspiel der existentiellen Not, wirft Amaryllis Sommerer Fragen nach Zivilcourage, Verantwortungsbewusstsein und Schuldgefühl auf. Welche Folgen haben Hin- und Wegschauen in einer Welt voll Trugbilder?
Amaryllis Sommerer lebt und arbeitet in Wien. Sie studierte Theaterkostüm, später Theaterwissenschaft, war Mitglied einer Theatergruppe, anschließend Regieassistentin bei Film- und Fernsehproduktionen. Ebenso arbeitete sie als Drehbuchautorin von TV-Filmen und Serien, sowie Kinospielfilm. (Filmdramaturgin)
Amaryllis ist Autorin mehrerer Kinderbücher, zahlreiche Kurzkrimis (Nominierungen für den Agatha-Christie-Krimipreis und für den Glauser-Preis) und zweier Romane:
2008 erschien Selmas Zeichen (Thriller) – nominiert für den Debut-Glauser 2009 – im Milena-Verlag, 2010 Keine Wunde, nichts – ebenfalls im Milena-Verlag.
Im Internet findet Ihr die sympathische Autorin unter: www.amaryllissommerer.com