Titel: Die Zeitfalle
Reihe: Star Trek Classic
Autor: David Dvorkin
Umfang: 220 SeitenErschienen: 1988 / 1993 bei Heyne
Rezension
INHALT:
Die Enterprise empfängt einen verstümmelten Notruf eines klingonischen Kreuzers innerhalb der Föderation. Der Kreuzer befindet sich in einer Art Ionensturm. Captain Kirk beamt mit einigen Sicherheitsleuten herüber, um zu helfen, dann verschwindet das Schiff im Nichts.
Als Kirk wieder zu sich kommt, befindet er sich 100 Jahre in der Zukunft. Die “Neuen Klingonen” haben die Macht innerhalb des Imperiums übernommen und mit der Föderation den “Großen Frieden” geschlossen.
Kalrind, die Klingonin und Morith, der Physiker der Klingonen, erzählen Kirk, dass er die Schlüsselfigur in diesem Friedensprozess wäre und man daher in die Vergangenheit zurück reisen müsse.
Mit einer gewaltigen Flotte unternehmen die “Neuen Klingonen” einen Zeitsprung. Der Frieden soll durch den Tholianischen Zwischenfall erfolgen.
Klar, das die Sache einen Haken hat…
SUBJEKTIVES:
Die Story beginnt relativ spannend und in typischer Classic-Manier. Kirk ignoriert wie immer jegliche Sicherheit und beamt, begleitet von ein paar Leuten auf ein Klingonenschiff.
Allerdings verliebt er sich auch sehr schnell in die Klingonin Kalrind, der er blind vertraut.
Schnell fällt dem Leser auf, dass es sich bei der geplanten Zeitreise um ein Manöver handelt, dass gestellt ist, die Gutgläubigkeit Captain Kirks ausnutztend. Sicher hätte ein anderer Titel etwas mehr Zeit gelassen. Dadurch verliert der Roman seine Faszination des Was-Wäre-Wenn-Szenarios. Nicht gut, nicht schlecht, doch sehr verhersehbar
FAZIT:
Der Star Trek Roman zählt sicher nicht zu den Besten, allerdings auch nicht zu den Schlechten seiner Art. Der Schreibstil ist okay, die Story naja…
4 Sterne erhält das Werk dann doch noch, allerdings nur, wenn man sich jederzeit vor Augen hält: Das ist Star Trek Classic!
Bewertung: XXXXX