PR Planetenroman – Gucky und die Mordwespen

Titel: Gucky und die Mordwespen
Genre: PR Planetenroman – Science Fiction
Autor: Clark Darlton
Umfang: 160 Seiten
Erschienen: 1966 / 1996 bei Heyne

Inhalt:

Seinerzeit wurde der Planet Tramp, die Heimat der Mausbiber, von einem fremden Volk vernichtet. Dieses Volk sah den Wespen nicht unähnlich. 300 Jahre später kommen die letzten 29 Mausbiber den Zerstörern auf die Spur. Mit einem gecharterten Frachtschiff fliegen Sie quer durchs All und finden das System dem Orgh. Das wespenartige Volk lebt auf einer Welt, die wabenförmig aufgebaut und komplett künstlich umgebaut wurde. Es dauert nicht lange, da finden Gucky und seine Begleiter heraus, das noch jemand anderes im Hintergrund die Fäden zieht. Nicht die Königin der Wespoiden, sondern Kher, die Positronik auf dem elften Planeten des Systems steuert das Volk…

Subjektives:

Ich habe nie zuvor einen so schlechten “Perry Rhodan”-Planetenroman von Clark Darlton / Waltern Ernsting gelesen. Wenn ich die Fakten weglasse, die sich hinsichtlich der technologischen Errungenschaften ergeben (der Roman ist von 1966), so kommt dennoch keine Leselust bei mir auf. Der Einstieg in den Roman ist langwierig. Ehe etwas interessantes geschieht, hatte ich das Buch mehrfach weggelegt und drei weitere Bücher gelesen.
Und auch das Ende konnte mich nicht wirklich überzeugen. Zu unglaubwürdig und einfach. Wie kann ein Jahrtausende altes Volk, welches die Raumfahrt beherrscht, ja nicht einmal ursprünglich aus dem Sonnensystem stammte, sich von einer Positronik das Leben befehlen lassen?
Sicher, der Roman hat mit nicht einmal 160 Seiten keine Länge, in der sich die Geschichte hätte episch ausweiten lassen, doch aus der Reihe der Planetenromane habe ich bereits sehr gute Bücher gelesen. Die hatten auch nicht mehr Seiten…
Wie gesagt, der schlechtesten Roman des Autoren. Ich denke, mit 29 Mausbibern war auch er überfordert ;)
Wer einen sehr guten Roman von Clark Darlton lesen möchte, der nehme bitte “Planet der Mock” zur Hand, Band Nummer 1 der Planetenromanreihe…

Fazit:

Zwei Sterne sind besser als ein Stern. Den Flop erspare ich dem Buch. Aber auch nur aus Respekt vor Gucky und vor allem Walter Ernsting, einem der beiden Väter der Perry Rhodan Serie!

Bewertung: XXXXX

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